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Schulcluster Benediktbeuern

TUM Schulcluster Benediktbeuern

http://www.tumschulclusterbenediktbeuern.de/

Die folgenden Institutionen haben sich zum Schulcluster Benediktbeuern zusammengeschlossen:

TUM (Technische Universität München)
ZUK (Zentrum für Umwelt und Kultur) Benediktbeuern
Gymnasium Penzberg (Referenzschule)
Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz
Benediktinergymnasium Ettal
St.-Irmengard-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen
Werdenfels Gymnasium Garmisch-Partenkirchen
Gymnasium Geretsried
St.-Ursula-Gymnasium Hohenburg
Staffelsee-Gymnasium Murnau
Heinrich-Campendonk-Realschule Penzberg
Bürgermeister-Prandl-Mittelschule Penzberg
Bürgermeister-Prandl-Grundschule Penzberg

Das Hauptziel des Schulclusters ist es, verstärkt miteinander zusammenzuarbeiten. Die Einzelheiten wurden in einem Vertrag (Gründungsurkunde) festgehalten. Die Gründungsfeier fand am 16.03.2010 in Benediktbeuern statt.

Das Cluster – Schulcluster Benediktbeuern

Nach der freien Enzyklopädie von Wikipedia ist ein Cluster ein Akronym für Consortium Linking Universities of Science and Technology for Education and Research, ein Begriff, der in vielen Fachgebieten gebräuchlich ist, von der Wirtschaft mit Dienstleistern, Produzenten, Zulieferern, bis zu Forschungseinrichtungen wie Hochschulen und privaten Instituten. Dabei spielt eine gewisse Nähe zueinander eine Rolle, um gemeinsame Austauschbeziehungen untereinander zu entwickeln. Das bekannteste Beispiel dürfte das Silicon Valley in Kalifornien sein. Als Beispiel in der näheren Umgebung könnte das Cluster für Biotechnologie in Martinsried gelten, wo sich ca. 50 Biotech-Unternehmen um das Max-Planck-Institut für Biochemie angesiedelt haben.

Ein Cluster ist auch für schulische Fachgebiete gebräuchlich, wie z. B. den Naturwissenschaften, den Geisteswissenschaften oder den musischen Fächern. Auf die Lehre bezogen soll ein Cluster eine regionale Ballung von Schulen und anderen Organisationen bedeuten, die ein gemeinsames Tätigkeitsfeld, nämlich die Lehre in Schule und Hochschule in Verbindung mit der Wirtschaft beinhaltet, und in dem die Partner von den Synergieeffekten aus räumlicher und inhaltlicher Nähe profitieren.

 

Es gibt dabei viele Vorteile:

Einfach zu verstehen ist das Knüpfen von Kontakten unter den Clustermitgliedern (Networking) und der oft damit verbundene Austausch von Informationen sei es pädagogischer oder fachlicher Art.
Manchmal entstehen bei der Durchführung von Projekten Schwierigkeiten, die eine ungeahnte Belastung darstellen, die sich aber mit der Erfahrung von Clustermitgliedern leichter lösen lassen.
Projekte sollen laut Vorgaben aus den Lehrplänen häufig mit externen Partnern durchgeführt werden, deren Suche aber häufig sehr aufwändig ist. Hier können wiederum frühere Erfahrungen der Partner sehr hilfreich sein.
Gemeinsam durchgeführte Fortbildungsveranstaltungen erleichtern eine Verpflichtung von Referenten.
Zugang zu Praktika an der TU München
Veranstaltungen an Hochschulen, Betriebsbesichtigungen, Berufsinformationen oder Workshops lassen sich gemeinsam leichter organisieren.
Einblick in neueste Forschungsarbeiten an Hochschulen
Durch den Austausch von Innovationen stellen Clusterpartner und deren Vertreter Multiplikatoren dar, von denen eine ganze Region bzw. Landkreis profitieren können.
Nicht zu letzt kommt diese Partnerschaft den Schülern zu Gute, da sie durch diverse Veranstaltungen Kontakte zu Universitäten und zu verschiedenen externen Partnern und Berufsfeldern erreichen und später auch nutzen können.
Förderung von besonders begabten Schülerinnen und Schülern
Dadurch dass die TU München ein internationales Schulnetzwerk aufgebaut hat, lassen sich erste Kontakte für Studien- und Praxisaufenthalte im Ausland knüpfen, wie z. B. mit Singapur, Barcelona, Lissabon, Rom, Budapest und Helsinki.
Durch die Verbindung zur TUM School of Education können neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auf kürzestem Weg von der Uni an die Schule gelangen und dort in den Unterricht eingebaut werden.
Umgekehrt ziehen Erkenntnisse aus dem Schulpraktikum der Studenten in die Lehrerbildung an der Universität ein, um Unterrichtsgestaltung und Lehrqualität zu verbessern.

Nach Dr. Andreas Kratzer, TU München, dem Motor der Schulclusters, baut das Konzept des Schulclusters auf dem Betreuungsprofessoren-Programm auf, wodurch die Schulen über Innovationen informiert werden und Projekte mit Schülern an der TU München durchgeführt werden sollen. Ein weiterer Eckpfeiler ist das Konzept der Referenzschulen, welche die Praktikumsschulen der neuen Bachelor- und Master-Studiengänge sind.

Eine der Referenzschulen in Bayern ist das Gymnasium Penzberg. Unter ihrer Führung haben sich aus den drei Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau und aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen am 16. März 2010 in einer beeindruckenden Gründungsfeier 11 Schulen (auch Grund-, Haupt- und Realschulen) zum TUM Schulcluster Benediktbeuern zusammengeschlossen. Der Name wurde deswegen so gewählt, da die ersten Sitzungen des Organisationsteams dort stattfanden und das Zentrum für Umwelt und Kultur Mitglied dieses Clusters ist. Außerdem liegt Benediktbeuern für die Clusterschulen recht zentral.

Bei der Gründungsveranstaltung anwesend waren Bürgermeister, Landräte, Bundestagsabgeordnete, hochkarätige Wissenschaftler der TU München und der Hochschule in Benediktbeuern, Vertreter des Kultusministeriums, die Ministerialbeauftragte für Oberbayern West, Frau Dr. Karin Oechslein, die Schulleiter der Partnerschulen, viele Vertreter der Wirtschaft, Lehrer und Schüler.

Das Schlusswort soll Prof. Dr. Wilfried Huber haben, Senatsvorsitzender der TU München und Mitinitiator des Schulcluster-Konzepts, der den Sinn und Zweck so formulierte:

„Mit unserer neuen Fakultät für Lehrerbildung, der TUM School of Education, wollen wir an der TU München die Fachwissenschaften noch enger mit den Fachdidaktiken verzahnen." Die Voraussetzungen sind also mit den inzwischen 6 Schulclustern geschaffen. Nun liegt es an den Partnerschulen ihren Beitrag zur Realisierung zu leisten.

StD i.K. Wolfgang Dorsch

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