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Astronomie in der Schule:

Auf der Jagd nach unbekannten Asteroiden

   Quelle: http://pan-starrs.ifa.hawaii.edu

Seit die Erde vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren entstanden ist, wurde sie schon häufig von Asteroiden und Kometen getroffen, die aus dem Orbit in das innere Sonnensystem eingedrungen sind. Diese Objekte, die allgemein als erdnahe Objekte oder abgekürzt NEOs (Near Earth Objects) bezeichnet werden, stellen eine tägliche Gefahr für die Erde dar. Deswegen hat 1991 der US-amerikanische Kongress die NASA beauftragt festzustellen, wie man möglicherweise bedrohliche Asteroiden aufspüren und eventuell ablenken oder zerstören kann. 2005 wurde der NASA vom Kongress die Aufgabe zugeteilt, bis zum Jahr 2020 mit Hilfe von Weltraumagenturen anderer Länder NEOs größer als 140 Meter im Durchmesser nachweisen zu können. 

In der Zwischenzeit sind Tausende von NEOs identifiziert und katalogisiert worden, aber es bedrohen ununterbrochen neue Geschosse aus dem Asteroidengürtel unsere Erde. Es dürfte klar sein, dass man zur Suche von derartig winzigen Objekten im Weltall ein technisch hochwertiges Equipment, sprich Teleskop, benötigt. 

Eines davon ist das hypermoderne PS (Panoramic Survey Telescope & Rapid Response System = Pan-STARRS) 1-Großteleskop des University of Hawaii’s Institute for Astronomy auf dem Mount Haleakala in Hawaii.

PS1 Prototype Telescope of the old LURE observatory on Haleakala, Maui, Hawaii; Quelle: http://pan-starrs.ifa.hawaii.edu/public/

Mit diesem Teleskop wird nun in internationaler Zusammenarbeit nach den NEOs geforscht. Unterstützt wird dieses Forschungsprojekt von:

University of Hawaii, Institute for Astronomy

Max Planck Society; institutes in Garching and in Heidelberg

The Johns Hopkins University, Dept. of Physics and Astronomy

Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics

Las Cumbres Observatory

Durham University, Extragalactic Astronomy & Cosmology Research Group

University of Edinburgh, Institute for Astronomy

Queen's University Belfast, Astrophysics Research Center

National Central University, Taiwan

 

Was hat dies alles mit dem Gymnasium Ettal zu tun?

Es wurde im Rahmen des oben genannten Forschungsprojekts ein Astronomy-Online-Programm für Schulen (IASC = „Isaac“) entwickelt, an dem Schulen und Universitäten aus 30 Ländern auf fünf Kontinenten teilnehmen. Es wird in vier Gruppen geforscht, wobei eine Gruppe davon “Pan-STARRS Asteroid Search Campaign” heißt. 

Mitglieder sind 10 Schulen aus Deutschland und 10 Partnerschulen aus den USA, die Führung hat die Hardin-Simmons-Universität in Abilene, Texas, in Zusammenarbeit mit z. B. der Universität von Kalifornien in Berkley und der Gesellschaft “Global Hands-On Univers” in Lissabon, Portugal. 

Eine der Schulen aus Deutschland ist unsere Schule, das Benediktinergymnasium Ettal, genauer gesagt sind dies die Schülerin Lynn Biederer (10A) und die Schüler Manuel Pietsch (11A) und Jakov Carapovic (9A). Unsere Partnerschule ist die Vernon High School in der Nähe von Dallas in Texas. 

Die Suche nach Asteroiden, die der Erde gefährlich werden könnten, läuft folgendermaßen ab: Unsere Schule bekommt im Abstand von ein paar Tagen per Internet vom PS1-Teleskop in Hawaii eine Anzahl von Weltraumbildern übermittelt. Diese müssen dann mit Hilfe einer Software (Astrometrica) bearbeitet und nach NEOs abgesucht werden. Das Ergebnis der Suche wird in einem MPC-Report (Minor Planet Center der Harvard Universität) wieder per Internet an Dr. Patrick Miller der Hardin-Simmons-Universität nach Texas übermittelt und von dort, falls es gefährliche unentdeckte Objekte sind, an die International Astronomical Union in Paris und/oder an die NASA in Pasadena, Kalifornien, wo dann die Gefährlichkeit festgestellt wird und eventuelle Abwehrmaßnahmen gegen den Asteroiden geplant werden. 

In der Zwischenzeit hat die Gruppe an unserer Schule mehrere unbekannte Asteroiden entdeckt und gemeldet. Drei davon wurden an die International Astronomical Union gemeldet. 

StD i.K. Wolfgang Dorsch

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